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EHERINGE – DER SCHÖNSTE SCHMUCK FÜR DEN BUND DER EHE

Paar mit Eheringen auf Blumenstrauss (Foto: “Rings..” by kasparssilins is marked with CC PDM 1.0)

Der Tausch der Ringe gehört zu den emotionalsten Momenten auf jeder Hochzeit – nur getoppt vom Satz „Sie dürfen die Braut jetzt küssen“. Dementsprechend viel Wert legen Paare auf ihren Fingerschmuck zum Jawort. Neben einer glänzenden Optik sollen die Eheringe vor allem langlebig sein – so langlebig wie der Bund der Ehe selbst.
Auf welche Punkte Sie beim Kauf Ihrer Trauringe achten sollten, welche Modelle besonders beliebt sind, und wie Sie bei aller Romantik die Kosten senken können, erfahren Sie in diesem Artikel.

Welcher Eheringe passt zu welchem Typ?

Auffällige und ungewöhnliche Eheringe: Goldring mit schwarzen Diamanten

Ein Trauring sollte individuell auf seinen Träger oder seine Trägerin abgestimmt sein – schließlich werden Sie ihn im Idealfa

ll das ganze Leben lang tragen. Der Klassiker ist natürlich eine Fassung aus Gelbgold. Diese Legierung passt zu so gut wie jedem Outfit und harmoniert vor allem mit dunklen Hauttönen. Wer dagegen seine vornehme Blässe betonen möchte, ist mit Ringen aus Weiß- oder Graugold gut beraten. Zu roten oder rot-blonden Haaren und grünen Augen passen vor allem Trauringe aus Rotgold.

Silber kommt eher für kurzgetragene Ringe wie Verlobungsringe in Frage.

Welche Eheringe sind modern?

Goldring mit Diamanten in SI Qualität

Klassisches Gelbgold ist nicht das einzige Material, das für Trauringe infrage kommt. Wer kühle Eleganz für seine Eheringe bevorzugt, die an Silber erinnert, sollte sich für Weißgold entscheiden. Rosé- und Rotgold bestechen dagegen durch eine warme, sinnliche Färbung, die immer mehr Frauen begeistert – Stars wie Hayden Panettiere und Blake Lively machen es vor. Auch Platinringe liegen voll im Trend und sind nicht mehr nur etwas für die High Society. Dank moderner Fertigungstechniken, die weniger Metall beanspruchen, werden Eheringe aus Platin auch für den durchschnittlichen Geldbeutel immer erschwinglicher.
Die Kombination Edelmetall und Edelstein wird heutzutage gerne durch individuelle Styles ersetzt: Wie wäre es z. B. mit mehrfarbigen Ringen, die silberne Kühle und goldenen Glanz kombinieren? Natürlich können Sie dem Schmuckstück auch eine persönliche Gravur verpassen. Und wer sagt, dass ein Ehering immer glänzen muss? Viele Brautpaare, die einen einzigartigen Ring möchten, schwören auf Trauringe mit einer tiefschwarzen Färbung von Carbon.

Welche Eheringe halten am längsten?

Goldring mit Diamanten

Wenn es um die Langlebigkeit geht, haben bei Trauringen Gold und Platin die Nase vorn. Diese Metalle verfärben sich kaum, sind kratzresistent und lassen sich einfach polieren. Reine Silberringe sind dagegen recht weich und verkratzen leicht. Das Edelmetall kommt daher eher für kurz getragene Verlobungsringe infrage. Die mit Abstand langlebigste Option für Eheringe ist Titan, ein Metall, das mit Korrosions-, Hitze- und Kratzresistenz der Extraklasse punktet – bei gleichzeitig angenehm leichtem Gewicht.

Geht es um den Schmuckstein, sind Diamanten für die Eheringe immer noch das Nonplusultra. Nicht nur bricht dieser Edelstein das Licht wie kein anderer. Eheringe mit Diamanten sind auch ultrahart und damit buchstäblich eine Anschaffung für die Ewigkeit.

Was kosten Eheringe?

Vergoldeter Silberring mit Brillanten

Genau wie bei Verlobungsringen richten sich die Kosten vor allem nach dem Metall der Fassung und dem Schmuckstein: So sind Gold- und Platinringe teurer als Silberringe. Diamanten und andere echte Edelsteine toppen die sog. Halbedelsteine wie Amethyst oder Opal im Preis.
Trauringe sollte etwas Besonders sein: Trotzdem muss er kein Loch in Ihr Hochzeits-Budget reißen. Mit folgenden Tipps können Sie bares Geld sparen und trotzdem tolle Ergebnisse erzielen, denn es muss nicht immer der Klassiker Gold sein:

• Zieht der Schmuckstein schon alle Blicke auf sich, muss es eventuell keine teure Fassung für den Ehering mehr sein: Z. B. könnten Sie statt Platin auch Palladium wählen; oder Sie entscheiden sich für eine schlichte, aber langlebige Fassung aus Edelstahl.
• Möchten Sie auf goldenen Glanz nicht verzichten, können Sie auf vergoldetes Silber zurückgreifen. Soll es dagegen echtes Gold sein, ist Weißgold eine relativ preiswerte Option für ihren Trauring.
• Wenn das Geld nicht für einen echten Diamanten ausreicht, keine Sorge: Es gibt täuschend echte Imitate in Form von Swarovski-Kristallen oder, eine Preisklasse darüber, Zirkonia.

•Allergiker aufgepasst: TrägerInnen mit empfindlicher Haut sollten sich für Platinringe entscheiden. Dieses Edelmetall ist dank seiner Reinheit besonders gut verträglich. Mögen Sie ihre Eheringe es etwas dunkler, können Sie auch auf Palladium für ihren Ehering zurückgreifen.
Gerade für Allergiker ist Platin eine Option, dass dieses Edelmetall als allergiefrei gilt. Ringe aus Platin überzeugen auch durch ihre edle Färbung. Zudem passt Schmuck aus Platin auch zu jedem Business Outfit.

Wie ist die Geschichte der Eheringe?

Goldring mit drei Diamenten in VVS1 Qualität

Vor fast 5000 Jahren tauchten die Ägypter “Ringe der Liebe” aus, die oft aus geflochtenem Schilf oder Leder bestanden. Es wird erzählt, dass die Ägypter den Ring, einen Kreis, als ein mächtiges Symbol sahen. Der Ehering als Band ohne Ende stand für ewiges Leben und Liebe, und seine Öffnung stellte ein Tor zu unbekannten Welten dar.
Es wird angenommen, dass es die Römer waren, die den Ring mit der Ehe in Verbindung brachten. Diese altertümlichen Eheringe waren aus massivem Gold, Silber oder aus Stein gemeißelt. Oft fassten die Juweliere die Trauringe mit Steinen wie Saphir, Aquamarin, Granat oder Smaragd.
Die alten Ägypter glaubten an die vena amoris, wörtlich die “Vene der Liebe”, die direkt vom Herzen zum vierten Finger der linken Hand verläuft.

An welcher Hand werden die Eheringe getragen?

Trauringe werden als Zeichen des bindenden Versprechens zwischen Eheleuten getragen. Der endlose Kreis meint dabei die ewige Natur der Verbindung mit dem offenen Zentrum als Symbol für das unerforschte Leben und die Zukunft der Brautleute. Diese Theorie ist in den westlichen Kulturen der Hauptgrund dafür, dass die Verlobungs- und Trauringe am vierten Finger, dem sogenannten “Ringfinger” getragen werden.
In anderen Kulturen werden die Eheringe jedoch an der rechten Hand getragen, da dies die Hand ist, die für Eide und Gelübde verwendet wird.

Aus welchem Metall entstanden Eheringe?

Im frühen Rom begann für Eheringe die Verwendung von Metallringen wie Eisen. Gold- und Silberringe. Jedoch nur extrem Wohlhabende haben in seltenen Fällen solche Fälle verschenkt.
Zur Zeit des Byzantinischen Reiches begannen Juweliere die meisten Trauringe zu personalisieren: mit Gravuren der Verlobten auf der Ringfassung. Im Christentum gingen die Juweliere dazu über Paare oft mit Jesus oder einem Kreuz zwischen ihnen darzustellen, um ihre Vereinigung zu unterstreichen.
Bezeichnenderweise wird der Ring an der rechten Hand getragen, wenn jemand symbolisch mit Gott verheiratet ist. Wilhelms IV.  erhielt bei seiner Krönung den “Ehering von England”  im Jahr 1831. Auch Elisabeth II. trug denselben “Ehering” bei ihrer Hochzeit im Jahr 1953 am vierten Finger ihrer rechten Hand. Er hat die Form eines Saphirs und wird von einem Kreuz aus Rubinen und Diamanten überragt.

Welche Eheringe haben Geschichte geschrieben?

Jahrhundertelang waren Trauringe das Kernstück einer Eheschließung. In den letzten Jahrzehnten gewann aber der Verlobungsring wieder enorm an Bedeutung. Von Elizabeth Taylors ikonischem Ring, Jacqueline Kennedys Smaragd und Kate Middletons Saphir, der aus Prinzessin Dianas Verlobungsring entstand. Alle Bräute der Welt haben auf die Ringfinger dieser berühmten Frauen geschaut und wollten sich ebenso schmücken.

Warum müssen Eheringe teuer sein?

In der Tat ist es in der jüdischen Tradition das Gegenteil und müssen gar nicht teuer sein. Dieser niedrige Wert zeigt an, dass die Absichten zu heiraten wahr sind und nicht von Geld oder Heuchelei getrieben sind.
Der Ehering stellt einen ununterbrochenen Kreis aus massivem Gold oder Silber dar, der die Ewigkeit der Ehe symbolisiert. Er darf keine Steine oder Details enthalten, die eine Ehe ohne Komplikationen darstellt. Ein Haus aus Gold schmückte den jüdischen Ehering, wobei sich manchmal sogar das Dach öffnen ließ. Es sollte ein Tempel oder Wohnhaus des Ehepaares symbolisieren.
Er reicht mindestens bis ins 10. Jahrhundert zurück und bis ins 19. Jahrhundert, wobei die Juweliere die Eheringe immer filigraner gestalteten. Oft öffnete sich das Dach, von dem man annahm, es stelle das Haus oder den Tempel des Paares dar, wie ein Medaillon und enthüllte eine hebräische Inschrift.

Eheringe mit Diamanten im Laufe der Jahrhunderte

Der Vater der Braut schickte dem Vater des Bräutigams im 15. Jahrhundert oft ein Geschenk, um die Vermählung seiner Tochter anzubahnen. Es war nicht ungewöhnlich, dass es als Geschenk Diamantring gab. Im 17. Jahrhundert tauchten Diamanten häufiger in Eheringen auf. Zu dieser Zeit konnte der Diamant vom Mann an die Frau oder von Frau zu Mann als Liebespfand gegeben werden.

Wie änderte sich der Trend bis heute?

Im Laufe der Geschichte änderten sich die Vorstellungen von der Ehe zusammen mit dem Stil der Eheringe. Es ist dokumentiert, dass Trauringe an jedem Finger, sogar am Daumen, getragen werden. Heute wird er am häufigsten am vierten Finger der linken Hand getragen, aber in einigen Ländern und Kulturen wird dies anders gehandhabt. Am bemerkenswertesten ist das Verschieben des Verlobungsrings nach der Hochzeit in die rechte Hand oder umgekehrt. Die Ägypter wählten auch den vierten Finger als Ringfinger. Sie sollen geglaubt haben, dass der vierte Finger eine Vene oder einen Nerv hatte, der direkt mit dem Herzen verbunden war. Obwohl es keine wissenschaftlichen Beweise dafür gibt, sind wir aus reiner Sentimentalität zu dieser Tradition zurückgekehrt und tragen die Eheringe an dieser Stelle.