Peridotschmuck

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Der Peridot – die reine Varietät aus grünem Zauber!

Goldhalskette mit Peridots aus Kaschmir

Die Faszination von Steinen ist jedem Kind bereits in die Wiege gelegt.  Im Kindesalter untersuchen die neugierigen Forscher alles – auch das Funkeln. Es wird in die Finger genommen und womöglich gesammelt. Auch wenn es sich im Kindesalter oftmals nur um kleine Kieselsteine handelt, so muss jeder einzelne Fund dennoch eine gewissen Schönheit oder Aussprache besitzen. Der Mehrwert dieses Faszinosum begleitet uns somit fast jeden Tag und findet auch in unserer Denkweise Platz. So führte der Dichter Goethe einst an, dass: auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, etwas Schönes gebaut werden kann.
In diesem Zusammenhang begleiten uns Schmucksteine seit der Steinzeit. Vor allem die Halbedelsteine und Edelsteine erwecken unser Gefallen, auch wenn Materialien wie Knochen, Pechkohle oder Bernstein ebenfalls zum Schmuck gehören.

Welche Farben hat der Peridot?

Goldarmband mit Peridots aus Kaschmir

Peridot ist einer der optisch auffälligsten Edelsteine, mit seiner Mischung aus hellen sommerlichen Grüntönen und herrlich leuchtenden Goldtönen. Viele andere Edelsteine sind durch Verunreinigungen gefärbt sind und werden als allochromatisch bezeichnet. Seine Grüntöne reichen von flaschengrün bis zu einer fast gelblichen, olivgrünen Farbe, und seine Oberfläche kann oft ein öliges Aussehen haben. Der Edelstein ist auch leicht pleochroitisch, was bedeutet, dass er verschiedene Schattierungen aus verschiedenen Winkeln aufweisen kann. Der Peridot weist oft Einschlüsse auf. Gelegentlich findet man nadelartige Einschlüsse, die manchmal auch als Ludwig-Nadeln bezeichnet werden.

Welche Geschichte steckt in dem Peridot?

Goldohrstecker mit Peridots

Peridot ist einer der ältesten bekannten Edelsteine. Der Abbau findet schon seit über 4.000 Jahren statt. Sogar in der Bibel findet der Stein mehrmals Erwähnung. Ursprünglich erhielt der Edelstein den Namen Chrysolith. Der Name Chrysolith leitet sich aus dem altgriechischen Wort “Chrysolithos” ab und bedeutet “goldener Stein“. Im inneren des Edelsteins sind oft goldene Blitze von Glanz zu sehen sind. Der Ursprung des Wortes “Peridot stammt von dem altfranzösischen Wort “Peritot”, weil der Edelstein einst den Ruf hatte, recht ölig zu sein. Ein englischer Bischof verwendete das Wort Peridot 1245 in seinem Testament, als er den Stein der Abtei St. Albans vermachte.

Woher kam der Peridot?

Goldring mit Peridot aus Kaschmir

Die alten Ägypter haben den Peridot auf einer Insel im Roten Meer abgebaut und stellten daraus Talismane und Perlen her. Der Abbau vor 3500 Jahren auf der Insel St. John’s Island (oder Zabargad Island) fand immer nur nachts statt. John’s Island ist die größte Insel einer Inselgruppe in Foul Bay, Ägypten. Sie waren überzeugt, dass der goldgrüne Schatz im Sonnenlicht unsichtbar sei. Sie dachten, der Peridot würde die Sonnenstrahlen absorbieren und sie nachts wieder abgeben. Deshalb bauten sie den Edelstein nachts ab, wobei ihnen das unverkennbare Funkeln des Peridots wahrscheinlich bei ihrer Suche half. Gemmologisch gesehen ist Peridot jedoch weder fluoreszierend noch phosphoreszierend. Der schöne Name „Edelstein der Sonne“ ist auch eine Bezeichnung für den grünen Edelstein. Peridot befindet sich auch in Meteoriten, die im Laufe der Jahrhunderte auf die Erdoberfläche abgestürzt sind. Sogar auf dem Mars haben Forscher den Peridot gefunden.

Wann kam der Peridot nach Europa?

Goldanhänger mit Peridot aus Arizona

Der Peridot wurde erstmals im Mittelalter in großen Mengen nach Europa gebracht und war im 18. und 19. Jahrhundert ein sehr beliebter Edelstein. Im Laufe der Zeit gerieten die Minen von St. John’s Island für viele Jahrhunderte in Vergessenheit. Erst im Jahr 1900 wurde der Peridot wiederentdeckt. Noch immer werden hier gelegentlich winzige Mengen des Peridots entdeckt, aber der kommerzielle Bergbau existiert schon seit Beginn des Zweiten Weltkrieges nicht mehr.

Zu welchem Anlass können Sie Peridot tragen?

Goldohrhänger mit Peridots

Das Tragen von Schmuck ist kulturell betrachtet nahezu so alt wie die Menschheitsgeschichte selbst. Dabei können Schmucksteine sowohl als Anhänger an einer Halskette, Ohrhänger, Ohrstecker oder zum Beispiel am Ring und Armband getragen werden. Der Ausdruck jedes einzelnen Steins kann sowohl einer heilenden Wirkung, zeremoniellen Anlass oder einer Erinnerung sein. Oftmals gelten Steine als Glücksbringer und somit ist ihre Geschichte so faszinierend, wie ihre Farbspiele selbst. Grundlegend werden Schmucksteine in Edel- und Halbedelsteine unterteilt. Während Edelsteine sich durch besondere Härte, Transparenz und Seltenheit auszeichnen, werden Halbedelsteine aufgrund ihrer Schönheit geschätzt. Diese kommen in der Natur etwas häufiger vor. Einer dieser schillernden Steine ist der Peridot.

Woher kommt die Farbbrillanz des Peridots?

Um Gold, Silber oder Platin in ihrem Glanz aufzuwerten, ist der Peridot bzw. Chrysolith aufgrund seiner schillernden Farbe ohnegleichen. Das Mineral gehört zur Olivin Gruppe (kurz: Olivin), einer Mineralklasse der Silikate und besteht in seiner Zusammensetzung somit aus Siliziumoxid, in dem Spuren von Magnesium, Eisen und Nickel eingelagert wurden. Der in Europa erst durch die Kreuzzüge importierte Schmuckschlager, der zu jener Zeit auf der Insel Zebirget im Roten Meer abgebaut wurde, gewann als Schmuckstein schnell an Bedeutung.

Der unaussprechlich facettenreichen und dennoch lupenreinen Transparenz der grünen Variante des Olivins, dem Chrysolith umgibt ein Hauch von Neuanfang, Leben und Hoffnung. Heutzutage zumeist aus den USA oder den Ländern Südostasiens stammend, birgt der Stein in seiner Variationsbreite gelbgrüne bis olivgrüne Farbfacetten. Es kam in der Vergangenheit oft vor, dass man ihn mit einem Smaragd verwechselt hat.

Zu welchen Edelmetallen passt der Peridot?

Der Schmuckstein kommt in Fassungen aus Silber, Gold und Variationen wie Gelbgold perfekt zur Geltung.

Da der Chrysolith auch als Wärmespeicher fungiert, benutzen ihn Glashersteller zur Herstellung hitzeresistenter Gläser. Abseits dieser wirtschaftlichen Nutzung ist die grüne Variante des Olivins jedoch einer der schönsten Schmucksteine überhaupt.
Warum der Peridot der perfekte Schmuckstein für die Damen ist
Der grüne Olivin wertet Ohrringe, Anhänger und Ringe aus Gold oder Silber wunderbar auf. Der Stein ist in nahezu jeder Karatzahl erhältlich. In Burma zum Beispiel sind große Peridotsteine zwischen 20 und 40 Karat mit ausgezeichneter Qualität keine Seltenheit. Der als Abendsmaragd bereits im Mittelalter geschätzte Stein kann aufgrund seiner Härte geschliffen werden und ist somit der perfekte Schmuckstein für jede Halskette oder jedes Armband.

Welche Wirkung hat der Peridot?

Der Stein soll heilende Kräfte haben, der die bösen Geister vertreiben soll. In Anlehnung an die Farbe Grün, dem Symbol der Hoffnung, spiegelt der Schmuck den Neuanfang wieder, der einem Ring oder Ohrringen den unnachahmlichen Ausdruck der umgebenden Natur verleiht. Die Farbfacetten des Steins wirken somit entspannend und werten das sonnengleiche Gelbgold in seinen Ursprüngen auf. An dem Ohrstecker oder den Ohrringen der Damen symbolisiert der Peridot somit die sinnliche Freude, die von einer wunderschönen Ausstrahlung ausgeht. In diesem Zusammenhang verströmt der Schmuckstein den Frühling selbst, welcher laut der Offenbarung des Johannes zu jenen zwölf Edelsteinen gehört, welche die Grundmauer des himmlischen Jerusalems bilden. Der Chrysolith ist somit eine himmelsgleiche Offenbarung.

Wie reinigt man den Peridot?

Damit dieser schöne Stein auch in der Zukunft fantastisch aussieht, können Sie Peridot am besten mit warmen Seifenwasser und einem weichen Stofflappen reinigen. Das Wasser sollte nicht zu heiß oder zu kalt sein, da Peridot plötzliche Temperaturänderungen nicht mag. Aus diesem Grund sollten Sie ihn auch niemals mit Dampf oder dem Ultraschallreiniger reinigen. Der meiste Schmutz löst sich durch eine sanfte Reibbewegung. Vergessen Sie nicht, auch unter dem Stein zu reinigen, da dies die Brillanz und Helligkeit Ihres Steins beeinträchtigen kann.

Wie unterscheiden Sie den Peridot vom Smaragd?

Peridot wurde im Laufe der Geschichte mit vielen anderen Edelsteinen verwechselt und verwechselt. Dazu gehört auch der Smaragd, was aufgrund der gelb-grünen Farbe des Steins etwas überraschend ist. Grund war das völlige Fehlen wissenschaftlicher Identifizierungsmethoden vor Tausenden von Jahren und an das mangelnde Verständnis für die Feinheiten der Edelsteinfarbe. Vielleicht haben Sie gehört, dass die ägyptische Königin Kleopatra eine beneidenswerte Sammlung von Smaragd besaß und dass es ihr bei weitem liebster Edelstein war. Nun, einige moderne Historiker sagen jetzt, dass einige ihrer Smaragde auch Peridots gewesen sein könnten! Der Edelstein wurde im Laufe der Jahrhunderte auch mit Apatit, Demantoidgranat, Chromdiopsid, Chromturmalin, Moldavit und grünem Zirkon verwechselt. Auch die Römer waren große Fans dieses Edelsteins und gaben ihm den Spitznamen “Abend-Smaragd”.

Welche Bedeutung hat der Peridot?

Der Peridot steht schon seit langem für Glück. Historisch gesehen gab es offenbar den Glauben, dass Peridot böse Geister abwehren können. Zudem glaubte man, dass er dem Träger Glück und Reichtum bringt. Im Mittelalter wurden Kelche und Schwertgriffe der reichen mächtigen Grundbesitzer und des Adels mit Peridots dekoriert. Sie glaubten, dass die mit Peridots verzierten Schwerter, den Legionen Macht und Stärke auf dem Schlachtfeld und Stärke verleihen.

Wieviel Karat besitzt der größte Peridot der Welt?

Der bedeutendste Peridot aller Zeiten wurde an dieser ursprünglichen Quelle entdeckt und befindet sich heute in der Smithsonian Institution in Washington DC. Er hat ein phänomenales Gewicht von 311 Karat. Ein Peridot mit fünf Karat wäre dabei schon eine Sensation. Der Großteil der Peridots wiegt ein Karat oder weniger. In den späten 1970er und frühen 1980er Jahren wurden in China bedeutende Vorkommen von Peridot in Schmuckqualität gefunden, und das Land liefert weiterhin eine große Anzahl von Steinen auf den Markt. Im Jahr 1994 wurde Peridot in Pakistan entdeckt, das seither eine bedeutende Quelle für den Edelstein geblieben ist. Größere Peridots von 25 bis 100 Karat waren in den ersten Jahren der Produktion aus dem pakistanischen Vorkommen relativ häufig.