Alles Gold, was glänzt! Die verschiedenen Goldlegierungen

Goldbarren

Die Goldlegierungen

 

Goldschmuckstücke werden in den verschiedensten Legierungen angeboten. Da reines Gold für die Fertigung von Schmuck zu weich ist, wird es mit anderen Metallen legiert. Dies erhöht die Beständigkeit. Das internationale Maß für die Reinheit von Gold ist „Karat“, abgekürzt „K“. Der Goldgehalt wird dabei als das Verhältnis von insgesamt 24 Teilen angegeben, wobei 24 K für reines Gold steht. In Europa ist die Angabe in Tausendsteln gebräuchlich:

 

  • 916er: 91,6 % reines Gold (= 22 K: 22 Anteile Gold und 2 Anteile Legierung)
  • 750er: 75 % reines Gold (= 18 K: 18 Anteile Gold und 6 Anteile Legierung)
  • 585er: 58,5 % reines Gold (= 14 K: 14 Anteile Gold und 10 Anteile Legierung)
  • 417er: 41,7 % reines Gold (= 10 K: 10 Anteile Gold und 14 Anteile Legierung)
  • 375er: 37,5 % reines Gold (= 9 K: 9 Anteile Gold und 15 Anteile Legierung)
  • 333er: 33,3 % reines Gold (= 8 K: 8 Anteile Gold und 16 Anteile Legierung)

 

Goldbarren und kleine Nuggets

Goldbarren und kleine Nuggets

Auch die Vorlieben für bestimmte Legierungen unterscheiden sich von Land zu Land. So ist in Deutschland das 333er Gold Standard, ebenso das etwas höherwertige 375er Gold. 585er und 750er Gold sind ebenfalls gebräuchlich.  In Frankreich wird neben 750er auch 840er und 920er Gold genutzt, in der Schweiz hauptsächlich 750er Gold

 

Goldbarren und Münze

Goldbarren und Münze

 

In Amerika wird vor allem 585er Gold verwendet. Im arabischen Raum legt man auf 21 K Wert. In Indien wird ebenfalls sehr reines Gold wertgeschätzt: 917er, in Thailand 965er (sogenanntes Thaigold).

In Italien gibt noch die 900er Legierung, die auch unter dem Namen „Münzgold“ bekannt ist.

 

 

Atemraubender Goldschmuck